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Elektrische Eigenschaften der KAGO-Kontaktklemmen

Kurzschlusstest 1995

Durchgeführt im Labor "Oslo Energi Konsult AS" in Oslo.

  50 mm2 Erdungskabel 70 mm2 Erdungskabel
IRMS 11,5 kA während 1s 16,1 kA während 1s

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Kurzschlusstests 2006 & 2010

Durchgeführt im Labor "Centre d'essais et de formation (CEF)" in Lausanne.

  120 mm2 Erdungskabel
IRMS 23,0 kA während 123,3 ms
IRMS 32,4 kA während 123,6 ms
IRMS 42,8 kA während 122,0 ms
IRMS 42,4 kA während 124,1 ms am selben Ort
IRMS 42,4 kA während 124,0 ms am selben Ort
IRMS 51,9/46,0/50,9 kA kurz hintereinander
IRMS 63,5 kA während 123,8 ms
IRMS 79,4 kA während 125,1 ms

Video Kurzschlusstest 79,4 kA

Typischer Übergangswiderstand

Übergangswiderstand C—D < 70 Mikroohm

Widerstandsverhalten der KAGO-Klemmen bei Erwärmung

Die Messungen wurden mit 500 Ampère Gleichstrom ausgeführt. Sobald das angeschlossene 95mm2-Cu-Verbindungskabel eine Temperatur von 80°C erreicht hatte, wurde der Strom abgeschaltet. Der Strom wurde erst wieder eingeschaltet, als sich das Kabel auf ca. 5°C oberhalb der Umgebungstemperatur abgekühlt hatte.

Der Graph zeigt, dass sich die Übergangswiderstände trotz wiederholter Erwärmung im Laufe der Zeit nur unwesentlich verändern. Der Graph repräsentiert den Durchschnitt aus mehreren Klemmen-Messungen.

Langzeitverhalten der KAGO-Klemmen

Verschiedene unter Betriebsbedingungen und über Jahre durchgeführte Langzeitmessungen haben ergeben, dass sich der Übergangswiderstand der KAGO-Klemmen ungeachtet der Witterungseinflüsse kaum verändert. Auch heftige Vibrationen und Schwingungen können die Funktionsweise der Klemme in keiner Weise beeinträchtigen. Diese günstigen Eigenschaften werden einerseits durch die gleichbleibende Federkraft, andererseits durch die kleinen Nocken unterhalb des Klemmenkopfes erreicht. Sie reinigen während des Anschlagens den Schienenfuss vom Rost und anderen Verschmutzungen.