Elektrische Eigenschaften der KAGO-Kontaktklemmen
Kurzschlusstest gemäss Norm "IEC 1230"
Messungen an einer KAGO-Kontaktklemme Typ CGI12KV mit Innengewinde M12.
Bei einem Strom IN von 200 A/mm2 ergeben sich die folgenden Testwerte:
Messungen 1995
Durchgeführt im Labor "Oslo Energi Konsult AS" in Oslo.
| 50 mm2 Erdungskabel | 70 mm2 Erdungskabel | |
|---|---|---|
| IRMS | 11,5 kA während 1 Sekunde | 16,1 kA während 1 Sekunde |
| ISpitze | 28,7 kA | 40,25 kA |
Messungen 2006
Durchgeführt im Labor "Centre d'essais et de formation (CEF)" in Lausanne.
| 120 mm2 Erdungskabel | |
|---|---|
| IRMS | 38,6 kA während 124,7 ms |
| ISpitze | 79,88 kA |
Typischer Übergangswiderstand
Übergangswiderstand C—D < 70 Mikroohm
Widerstandsverhalten der KAGO-Klemmen bei Erwärmung
Die Messungen wurden mit 500 Ampère Gleichstrom ausgeführt. Sobald das angeschlossene 95mm2-Cu-Verbindungskabel eine Temperatur von 80°C erreicht hatte, wurde der Strom abgeschaltet. Der Strom wurde erst wieder eingeschaltet, als sich das Kabel auf ca. 5°C oberhalb der Umgebungstemperatur abgekühlt hatte.
Der Graph zeigt, dass sich die Übergangswiderstände trotz wiederholter Erwärmung im Laufe der Zeit nur unwesentlich verändern. Der Graph repräsentiert den Durchschnitt aus mehreren Klemmen-Messungen.
Langzeitverhalten der KAGO-Klemmen
Verschiedene unter Betriebsbedingungen und über Jahre durchgeführte Langzeitmessungen haben ergeben, dass sich der Übergangswiderstand der KAGO-Klemmen ungeachtet der Witterungseinflüsse kaum verändert. Auch heftige Vibrationen und Schwingungen können die Funktionsweise der Klemme in keiner Weise beeinträchtigen. Diese günstigen Eigenschaften werden einerseits durch die gleichbleibende Federkraft, andererseits durch die kleinen Nocken unterhalb des Klemmenkopfes erreicht. Sie reinigen während des Anschlagens den Schienenfuss vom Rost und anderen Verschmutzungen.


